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Outfit wechsel dich!

Mal eben ein Cover erstellen? Eigentlich nicht so schwer, wenn man ein bisschen Geschick und einen Blick für Farben und Proportionen mitbringt. Die große Herausforderung bei der Wahl des Covers ist, das richtige Motiv zu wählen, die richtige Stimmung zu erzeugen, die möglichst den Inhalt des Buches spiegelt und sich dabei geheimnisvoll gibt.

 

Natürlich könnte ich das Erstellen meiner Cover einem Profi überlassen. Mag ich aber nicht. Denn ehrlich gesagt, macht es mir selbst viel zu viel Spaß, meine Bücher zu gestalten, als dass ich diese Aufgabe aus der Hand geben möchte. Ein bisschen egositisch von mir und vielleicht auch keine professionelle Autorinnen-Einstellung, aber das Selfpublishing machts möglich...

 

Über neue Cover für meine beiden Kurzromane denke ich schon eine Weile nach. Richtig zufrieden war ich mit ihnen damals schon nicht, und je länger ich sie mir ansehe, umso dringender haben sie eine Generalüberholung nötig. Natürlich stehen auch ein paar neue Projekte an, die auch noch bekleidet werden wollen. Und da liegt nichts näher, als ein neues, frisches Design zu wählen, das all meine Werke optisch miteinander verbindet.

 

Nebenbei: meine zahlreichen Kurzgeschichten, die ich nach und nach veröffentliche, haben bereits eigene Cover erhalten - ebenfalls in einem Design, aber mit Spielrauf für die individuelle Geschichte.

 

Tja, ohne Cover kein Buch. Also stürzte ich mich ins Probieren, Versuchen und Verwerfen, hatte mal hier was passables, aber im Grunde war es doch nicht perfekt. Die Stunden, die ich Klicken, Schieben, Einblenden, Ausblenden und Zuschneiden verbracht habe, wurden zum Glück nicht gezählt ;-)

 

Aber, jetzt kann ich froh verkünden:  Ich habs!

 

Hier und da muss noch ein wenig geschliffen und gefeilt werden, aber die Linie steht, die ersten drei Cover sind letzte Nacht zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens entstanden, das vierte unter erhöhtem Koffein-Einfluss direkt nach Sonnenaufgang.

 

Jetzt freue ich  mich riesig darauf, meine beiden Kurzromane mit neuem Gesicht noch einmal aufzulegen! Und auf die Veröffentlichung der beiden Bücher, die gerade überarbeitet werden.

 

Noch mache ich ein kleines Geheimnis aus meinen neuen Cover... aber nicht mehr lange. Versprochen. Das würde ich ja gar nicht durchhalten ;-)

100 Briefe - und einer von mir

Vor einigen Monaten habe ich online von einem Projekt gelesen, das gerade erst im Entstehen begriffen war. Hundert Frauen wurden gesucht, die jeweils einen persönlichen Brief an und über ihr Leben beisteuern wollten um am Ende ein Buch herauszubringen. Die Erlöse sollten einem Frauenhaus zugute kommen.

 

Obwohl ich schon lange keiner Ausschreibung zu einer Anthologie mehr große Aufmerksamkeit geschenkt habe und schon gar keine Lust hatte, extra eine Geschichte zu schreiben, weil meine eigenen Ideen mich gut genug auslasteten - hier wollte ich dabei sein.

 

Jetzt, nach vielen Höhen und Tiefen (durch spontan abgesprungene Briefschreiberinnen) für das Orga-Team, ist es tatsächlich soweit. Unser Projekt ist zu einem Buch herangewachsen.

 

Für mich war das Schreiben meines Briefes an mein Leben auch ein wenig "Selbtreinigung". Ich musste nicht lange überlegen, welches die Wunde ist, über die ich schreiben will. Ich musste nicht formulieren, denn die Worte kamen von selbst. Mein Brief an mein Leben, der war ein Geschenk an mich selbst.

 

Aber ich wünsche mir sehr, dass er mehr ist, dass er auch anderen Mut macht, ein wenig Hoffnung spendet und das Gefühl gibt, niemals ganz allein zu sein.

 

Hier zur Facebook-Seite von 100 Frauen, 100 Briefe:

Hier gehts direkt zum Buch:

Zum Trailer:

Mehr Infos auf meiner Hompage:


Puh, das sind mal eine Menge Links...

Viel Spaß beim Stöbern!

Öfter mal was Neues!

(dies hier wäre das Cover der Kurzgeschichte geworden, wäre sie nicht doch gewachsen...)

Da ist das eine Buchprojekt noch nicht einmal halbwegs fertig, schon stolpert die nächste Baustelle zur Tür herein. Macht aber gar nichts.

 

Vor mehr als vier Jahren habe ich eine Kurzgeschichte einfach so aus dem Bauch heraus geschrieben, die mich nicht nur emotional sehr bewegt, sondern auch meine Fantasie ordentlich angekurbelt hat. Denn mir war klar, dass ich längst nicht alles erzählt hatte, was es zu erzählen gab. Da musste noch etwas kommen nach dem Ende. Und zwar deutlich mehr! Diese Kurzgeschichte sollte die Tür zu einer großen Story werden.


Natürlich war ich sofort drauf und dran, den Rest zu erzählen, aber es gelang mir nicht, die Geschichte rund zu machen. Egal, wie sehr ich im Anschluss versuchte, sie zu verbessern, ich war nie damit zufrieden. Also ließ ich das Skript liegen, dachte gelegentlich daran, hatte aber keine große Hoffnung, da noch etwas retten zu können. Meine Plot-Fähigkeiten waren damals einfach nur rudimentär ausgeprägt gewesen, die Idee vielleicht eine Spur zu verrückt und überhaupt.

 

Aber dann, vier Jahre später, hatte ich plötzlich richtig Lust, mir den Text nochmal anzusehen. Inzwischen hatte ich ja viel gelernt und sollte genug Abstand haben, mein Werk einigermaßen neutral zu bewerten. Trotzdem war ich aufgeregt und schob das Lesen tagelang vor mir her. Bis ich mich endlich traute. Schlimm!

 

Tja, was soll ich sagen? Natürlich war einiges nicht ganz so genial. Vieles sogar ziemlich stümperhaft. Aber als ich in den Mittelteil gelangte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das war richtig spannend! Ich wusste ja selbst gar nicht mehr, was alles passieren würde. Das hat mich wirklich überrascht, weil ich normalerweise eher der Typ "totale Selbstkritik" bin. Meistens finde ich mehr an meinen Texten zu meckern als irgendjemand sonst ;-)

 

Das Ende war dann wieder, nun, eher bescheiden. Irgendwie fehlte der Trommelwirbel zu Schluss, die Sache zog sich und so ganz logisch waren die Zusammenhänge dann auch nicht aufgeklärt.

 

Doch jetzt wusste ich: Diese Geschichte hat das Potential, ein richtig guter Thriller zu werden. Ein außergewöhnlicher, mutiger Thriller. Einer, der sogar noch Tiefe mitbringt. Genau mein Ding. Sofort ploppten Ideen auf, wie ich Anfang und Schluss verbessern, die Figuren intensiver und glaubwürdiger gestalten könnte - und schon zückte ich ein frisches Notizheft und machte mich daran, aus dem für mich damals nicht zu entwirrenden Material eine wirklich gute Geschiche zu formen.

 

Mit ein bisschen Überarbeitung ist es hier zwar nicht getan, aber es bleibt doch eine überschaubare Arbeit. Und genau an die mache ich mich jetzt!

Sommer-Update

Bald ist es soweit: die nächste Kurzgeschichte darf auf eingenen Beinen die Welt erobern.

 

Nur noch die letzten Korrekturen stehen an, alles andere ist bereit. Aber ist die Welt auch bereit für diese Geschichte?

 

Es ist die Geschichte eines Mannes, der eigentlich nur das perfekte Geschenk für seine Frau sucht. Und nach einem Weg, sie von ihrem inzwischen krankhaften Putzwahn zu befreien. Vielleicht lässt sich ja beides auf einen Streich erledigen?

Keine schlechte Idee! Schon stürzt sich der Mann in ein Erfinder-Abenteuer, das nicht nur seine Ehe auf den Kopf zu stellen droht.

 

Zuerst wurde diese Geschichte in der Anthologie "Fränkisch - Frech - Frei" von der Coburger Autorengruppe Schreibsand veröffentlicht.


Und weil es mich ja immer in den Fingern juckt, ist auch mein neuer Roman schon so gut wie fertig. Na gut, zumindest die Rohfassung ist so gut wie im Kasten. Nur noch zehn farbige Papierstreifen warten darauf, in den Text eingebracht zu werden. 124 sind schon vertextet. Dann fehlt nur noch die gründliche Überarbeitung in unzähligen Durchgängen und schon ist alles erledigt. Abgesehen vom Cover... und tausend anderen Dingen ;-)

Ich freue mich trotzdem riesig, endlich mal wieder ein neues Projekt zu haben, das sich so prächtig entwickelt!


Umstrukturierung und so ...

Gerade habe ich mich kopfüber in die Überarbeitung meines Romanes gestürzt, da tuts schon weh.

 

Schnell wurde mir klar, dass ich an einigen Stellen noch massiven Verbesserungsbedarf habe. Was ja eigentlich nicht schlecht ist, zumal es mir selbst aufgefallen ist und es auch nicht verwundert, dass ich über zwei Jahre alte Textteile heute anders aufbauen würde. Spricht ja eigentlich dafür, dass ich in der Zwischenzeit viel gelernt habe. Spaß macht so eine Einsicht trotzdem nicht.

 

Und überhaupt: Wie packt man so ein Make-over an?

 

Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass ich ans Eingemachte gehen muss, suchte ich nach Lösungen. Eine bestand darin, erstmal eine Menge Text zu streichen, der meiner Handlung nicht direkt dient und auch den Rest deutlich zu kürzen. Eigentlich dachte ich, das tut richtig weh.

 

Aber je mehr ich weggestrichen habe, desto mehr Last fiel von mir ab. Ca ein Drittel habe ich inwzischen gekürzt und es wird noch mehr fliegen lernen. Die verbleibenden Szenen kann ich dann auf Teufel komm raus überarbeiten und das bestmögliche aus ihnen herausholen. Ganz einfach, eigentlich.

 

Na ja...

 

Jedenfalls habe ich spontan beschlossen, dass es an der Zeit ist, meine Arbeitsweise grundsätzlich zu überdenken. Und dazu habe ich mir Equipment gegönnt, das mir schon vor langer Zeit irgendwie vorgeschwebt ist, für das aber kein Platz war. Oder, um ehrlicher zu sein: das mir selbst viel zu aufwändig für mein Schreiben vorkam. Ich konnte ja auch am Computer Tabellen füllen oder Notizhefte vollkritzeln. Wer braucht da eine riesige Pinnwand zum Plotten? Ne, das war es (oder ich?) mir nicht wert.

 

Jetzt habe ich eine tolle Pinnwand! Ich bin richtig happy damit und ich freue mich schon drauf, mein nächstes Projekt darauf zu planen.

Und zwar so, dass ich nachher nicht wieder im Wald stehe ;-)

 

Hach, so viel schöner, freier Platz!

Der Beginn einer Mammutaufgabe

Am Anfang stand der große Traum, eines Tages doch noch die Schriftstellerin zu sein, die ich schon so lange werden wollte. Also griff ich eines Tages zu Papier und Stift, später zum Laptop und tat was zu tun war: Ich schrieb mal eben einen Roman.


Ein großes Abenteuer nahm seinen Anfang, ich traf eine Figur, Maria, fand Handlungsschnipsel, legte nach und nach eine Geschichte frei, die mich fesselte und dazu antrieb, weiter zu machen, auch wenn immer wieder Zweifel auf der Bildfläche erschienen. Nach vielen Wochen war die erste Fassung fertig.

 

Die natürlich überarbeitet werden musste. Das erledigte ich ebenso motiviert wie das Schreiben zuvor. Doch mich ließ das dumpfe Gefühl nicht los, dass mein Text trotz aller Mühen nicht so gut war, wie er hätte sein sollen. Er hatte nicht die richtige Gestalt, doch mir fehlte es an der Erfahrung und schlicht am Können, ihm zu der Form zu verhelfen, die ihm zukam.

 

So lag dieser Text, rund 480 Normseiten, lange Zeit auf meiner Festplatte. Ich schrieb stattdessen unzählige Kurzgeschichten, die irgendwann tatsächlich so lesenswert wurden, dass sie hier und da in eine Anthologie oder in die engere Auswahl bei Wettbewerben kamen. Dann folgten längere Texte. Zu kurz, sie einen "Roman" zu nennen, zu lang für das Format "Kurzgeschichte". Langsam dehnte sich mein Rahmen ganz von selbst weiter aus, ich arbeitete an den verschiedensten Textformen, mit verschiedenen Mitteln. Verfiel auf die Idee, alle Adjetive ausradieren zu müssen, schwenkte zurück auf überbordenen Gebrauch von klangvollen Füllwörtern,  probierte unzählige Schreibregeln aus und kam zu dem Schluss, dass sie alle nur bedingt und maßvoll eingesetzt ihre Gültigkeit hatten. Einfach gesagt: ich übte.

 

Vier Jahre sind vergangen, seit ich mich wild entschlossen in meinen ersten Roman gestürzt habe. Aber obwohl ich zwischenzeitlich viele tolle Texte schreiben durfte, hat mich diese eine, allererste große Geschichte  niemals losgelassen. Die Figuren waren immer noch da, die eine oder andere Szene tauchte immer wieder auf und sagte mal kurz Hallo. Ich wusste also, da war noch etwas zu tun. Die Geschichte wollte nicht so, wie sie war, auf der Festplatte liegen. Sie wollte mehr und sie hatte es verdient, denn sie war ganz und gar besonders.

 

Es brauchte noch einige Monate, in denen ich mich wand, versuchte, mich zu weigern, dann doch den Entschluss fasste, es zu tun - und trotzdem lieber nicht damit anfing. Doch dann beschloss ich, einfach mal so zu tun, als ob ich es tun wollen würde. Ich druckte meinen Text. Legte mir Richtlinien für die Überarbeitung zurecht. Sorgte für ein Klemmbrett, das mir erlauben sollte, überall an meinem Text zu arbeiten. Bündelte die ausgedruckten Kapitel zu handlicheren Päckchen. Trotzdem blieb die vage Angst, tatsächlich mit dem Lesen zu beginnen und mich mit den Tatsachen zu konfrontieren. Ehrlich gesagt: Ich wollte gar nicht wissen, wie schlimm es wirklich um meinen Text stand.

 

Gestern habe ich angefangen.

Puh, das hat mich schon mal erleichert. Obwohl ich schnell merken musste, dass mein vier Jahre alter Text sehr viel Verbesserungspotential hat, dass ich den Anfang ganz anders gewichten muss, die Figuren anders zeigen, praktisch jede Dialogzeile irgendwie peinlich klingt und ich viele Sachen ganz falsch angegangen bin. Ich bin erleichtert, weil ich begonnen habe und nun sehe, was zu tun ist. Und weil ich merke: Ich kann jetzt etwas tun, ich verstehe jetzt, was nicht stimmt und kann es ändern. Auch wenn das viel Arbeit bedeutet, wenn ich jedes Wort einzeln umdrehen, ausschütteln und neu anordnen muss. Ich bin in Bewegung und das ist um Welten besser, als nur an die Bewegung zu denken und sich im Widerstand dagegen zu ergehen.

 

Abgesehen davon bin ich auch ein bisschen stolz auf mich. Die letzten Jahre haben sich gelohnt. Ich habe so viel dazu gelernt und sehe tatsächlich eine reelle Chance für meinen Roman, ein verdammt guter zu werden. Das macht mich ziemlich froh. Wie die Tatsache, dass diese Geschichte tatsächlich so viel Herz und Magie in sich trägt, wie meine Erinnerung mir immer wieder flüsterte.

 

Es ist an der Zeit, den Diamanten zu schleifen und ihm seine endgültige Fassung zu verleihen. Ich bin froh, diese Chance jetzt zu haben und den ganzen Weg bis hierher gegangen zu sein. Auch wenn ich oft nicht an mich glauben konnte und manchmal vergessen habe, warum ich das alles überhaupt auf ich nehme, statt mich einfach aufs Sofa zu lümmeln und es anderen zu überlassen, ihren Träumen zu folgen.

 

Ich habe dich vermisst, Maria ...

Ich bin dann mal umgezogen ...

Überlegt haben wir schon richtig lange, ob wir nicht vielleicht doch aus München wegziehen sollen. Irgendwo hin, wo es weniger voll, weniger laut, weniger teuer ist. Mit weniger Feinstaub und mehr Natur. Irgendwo hin, wo wir richtig Platz für uns haben.

Und eigentlich wollen ja viele gerne raus aus München. Aber jetzt ernsthaft, wer macht das schon wirklich?


Na klar - die Pelkas.

Noch kurz vor dem Sommerurlaub gabs eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Heidelberg, im Urlaub die telefonische Zusage. Und dann ging es rund.

Pläne machen, tausend Dinge organisieren, doch alles hing noch in der Schwebe, bis endlich der Vertrag unterschrieben war. Erst dann konnte alles festgezurrt werden, die alte Wohnung gekündigt, eine neue gesucht, den lieben Kollegen lebwohl gesagt werden.

 

Dieser Sommer war richtig krass und er ist in Windeseile an den Autofenstern vorbeigeflogen.

Ein heißer Sommer auf der Piste, immer irgendwo zwischen der Hoffnung, diesmal eine Wohnung zu finden, die tatsächlich die angepriesenen 3 Zimmer hat und ohne 4-Jahresvertrag zu haben ist. Ging öfter mal daneben. Und die Zeit drängte.

 

Im September sollte für das Kind die Schullaufbahn starten, im Oktober der Mann seinen neuen Job anfangen, die alte Wohnung war längst gekündigt.

 

Besonders gut geschlafen habe ich diesen Wochen nicht und viel geschrieben habe ich auch nicht. Stattdessen habe ich meine eigene "Heldenreise" mit allen Höhen und Tiefen erlebt ...

Aber wie es Tunnel nun mal so an sich haben: Auch dieser hatte ein Ende und dort war Licht.

 

Leider bekamen wir unsere neue Wohnung erst zum 1. Oktober, so dass unser Kind trotz aller Bemühungen doch nach wenigen Wochen gleich mal die Schule wechseln musste, was die Sache nicht einfacher gemacht hat.

Ich durfte mich gleich doppelt durch die Hefte-Einfauflisten kämpfen.

 

Kisten packen, aussortieren ... ich war echt überrascht, wie viel Kram aus unseren Schränken kam und wie viele Kisten wir damit voll bekommen haben. Am Ende war ich froh, dass alles grade noch so in einen Laster gepasst hat.

Inzwischen ist das Jahr vorbei, der Sommer längst passé. Ein bisschen Umgewöhnungszeit hat es doch beansprucht, sich vom hektischen München auf Odenwald-Tempo einzupendeln. Hier gibts keinen Supermarkt am Ort, der Bus fährt einmal pro Stunde in das nächstgelegene Städtchen, der Bäcker hat nur bis mittags auf.

Für jemanden, der mitten aus dem Trubel kommt, ist das schon ein bisschen seltsam. Plötzlich muss man tatsächlich einen Einkaufszettel schreiben - und ihn beim Einkaufen auch benutzen, weil man nicht einfach am nächsten Tag wieder beim Penny vorbei läuft. Man beginnt sich für den Müllabfuhrkalender zu interessieren und übt sich im Schneeschnippen. Das wäre mir in München nicht passiert.

 

So langsam lichtet sich das Chaos. Alle Möbel stehen an ihrem Platz, neue sind ergänzt, der Internetanschluss ist eingerichtet, man weiß, wie hoch man Heizung drehen muss, damit die Wärme stimmt. Aus den neuen, fremden Pfaden werden ganz langsam alte Bekannte, die vielen fremden Menschen werden vertraut.

 

Und jetzt weiß ich auch wieder, warum wir umgezogen sind.

Wegen der Stille, die hier draußen herrscht. Wegen der unzähligen Sterne, von denen ich meinem Kind in München nur erzählen konnte, wegen dem Wald, der gleich am Dorfrand beginnt und durch den sich endlose Wanderwege ziehen, weil hier alles ein wenig langsamer und unaufgeregter vonstatten geht.

Noch 9 mal schlafen!

 

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: die Fahrkarten sind gekauft, die Verbindungen liegen bereit.

 

In 9 Tagen steht die Verleihung des Putlitzerpreises an.

 

 


Vor mir liegt eine laaaange Fahrt von München nach Ludwigslust, wo ich am Nachmittag eintreffen werde. Am Abend dann die Lesung der Siegertexte und die feierliche Verleihung der Preise.

 

Ich bin immer vor solchen Fahrten tierisch aufgeregt - wer weiß, ob der Zug pünktlich ankommt, ob ich den Anschlusszug erwische? Na ja, normalerweise geht ja alles glatt. Aber was, wenn nicht?

 

Und ja, ich bin natürlich auch ein ganz kleines bisschen neugierig, welchen Preis ich mit nach Hause bringen darf...

 

Mein Roman hat ein Gesicht!

 

 

Diesen Herbst soll mein erster "richtiger" Roman das Licht der Buchhandelswelt erblicken. Viel ist bis dahin noch zu tun und eigentlich wäre das Cover noch gar nicht an der Reihe gewesen.

Aber es hat sich vorgedrängt. Was will man dagegen schon machen ;-)

 

 


Neugierig, was sich hinter diesem Cover verbergen wird?

 

So viel verrate ich schon mal: Es geht um eine ungewöhnliche Liebe, um schönen Schein und unser liebenswertes Land, in dem nicht immer alles so ist, wie es scheint. Seine Bewohner in Gut und Böse trennen? Unmöglich. Menschen haben viele Facetten, schlagen sich mit persönlichen Dämonen herum und tun oft in bester Absicht die dümmsten Dinge ... und am Ende wollen wir doch alle nur eins: Leben und lieben, so wie wir sind.

 

Das wird eine spannende, vielschichtige Reise!

 

Jetzt dieses Bild vor Augen zu haben, macht es für mich gleich um einiges greifbarer, dass aus dem vielen, vielen Text eines Tages ein richtiges Buch werden wird. Bisher war das doch eher eine abstrakte Vorstellung. Mich motiviert dieses Bild sehr, mein Bestes zu geben um dem Cover inhaltlich auch gerecht zu werden.

 

Ich bin gespannt, wie ihr das Buch finden werdet!

 

"Heimchen am Schwert" auf der Shortlist!

 

 

Unglaublich, aber wahr: Die Anthologie, die meine Geschichte "Die geraubten Lilien" enthält, könnte den Deutschen Phantastikpreis gewinnen.
Wer mag, kann mit abstimmen und Karten für die Phantastika im September gewinnen!


Dass die bisher nur als eBook erschienene Anthologie "Heimchen am Schwert" vom Verlag ohne Ohren auf die Shortlist des Deuschen Phantastik-Preises gekommen ist, fühlt sich schon fast an, wie ein Ritterschlag.

 

Dabei ist ja nur eine Geschichte darin von mir. Aber ich freue mich riesig, über diese phänomenale Platzierung!

 

Bis zum 15. Juni haben Phantastik-Begeisterte noch Gelegenheit, sich an der Abstimmung zu beteiligen und so ihrem Favoriten zum begehrten Phantastik-Preis in einer der vielen Kategorien zu verhelfen.

 

Nebenbei: es gibt 5 x 2 Karten für die Phantsatika zu gewinnen, die am 2. und 3. September in Oberhausen stattfindet - und einen großartigen Rahmen für die Preisverleihung gibt.

 

Mitmachen lohnt sich also!

 

Hier gehts direkt zur Abstimmung.

 

Unschlüssig, welches Buch einen Preis verdient? Dann geht es hier entlang zur Vorstellung der Nominierten.

 

Aber das Beste habe ich für den Schluss aufgehoben: "Heimchen am Schwert", die Antholgoie, die mit wehrhaften, phantastischen Frauen aller Art aufwartet, wird es bis zum Herbst auch als Printausgabe geben.

 

Dann kann ich endlich meinen Pappkameraden vom Bücherregal nehmen und ein richtiges Buch darauf stellen ;-) Irgendwie bin ich immer noch ein großer Freund "echter" Bücher, da bin ich einfach altmodisch...

 

Mehr Infos zur Anthologie bei den Kurzgeschichten.

 

Putlitz ruft!

 

Na, schon mal einen Anruf von Karen Lark persönlich bekommen?

Und vielleicht noch einen, in dem sie dich einläd, zur Preisverleihung des legendären Putlitzer Preises der 42er-Autoren zu kommen?

 

 


Als ich den abendlichen Anruf einer unbekannten Nummer vom anderen Ende des schönen Allemanie entgegennahm, war ich erst überrascht, dann ungläbig, dann einfach nur glücklich.

 

Mein Text "Für immer Julia" hat es unter die ersten drei Plätze geschafft und es ist mir eine große Ehre, zur Verleihung, bei der die Reihenfolge der Sieger bekanntgegeben wird, live und in Farbe anwesend zu sein.

 

Am 10. Juni ist es soweit und ich freue mich sehr, den kleinen Ort Putlitz in Brandenburg und die 42er-Autoren kennenzulernen. Und natürlich bin ich auch gespannt, welchen Platz meine Geschichte ergattert hat - eins, zwei oder drei?

 

Mitfiebern und Daumendrücken sind ausdrücklich erwünscht ;-)

 

Aber weißt du was? Ich bin einfach happy, rundum glücklich dankbar um diese tolle Gelegenheit neue Menschen und Orte kennenzulernen.

Auch neugierig auf Putlitz?

 

Via Homepage oder mal eben über google-maps bist du im Nu dort!

Schaut doch mal auf der offizellen Homepage der 42er-Autoren vorbei!


Jetzt: Autorenwoche bei Manu´s Bücherregal

Diese Woche wird mir dir große Ehre zuteil, auf Manu´s Bücherregal bei der allerersten Autorenwoche vorgestellt zu werden. Ich freue mich riesig darüber und hatte viel Spaß daran, Manuelas Fragen zu beantworten. Auch, wenn ich mir teilweise schon ganz schon Gedanken machen musste.

 

Zum Beispiel bei der Frage: Was ist dein Lebensmotto? Habe ich sowas überhaupt? Sollte ich eines haben?

 

Heute gibt es nun die ersten beiden Fragen und natürlich meine Antworten auf Manus Blog und auf ihrer Facebookseite online. Bis zum 5. Februar folgen jeden Tag zwei neue Interview-Häppchen und zum Schluss wartet ein Gewinnspiel auf alle, die gerne mitmachen wollen.

 

Was es zu gewinnen gibt und wie man mitmachen kann?

Einfach fleißig Autorenwoche gucken! Soll ja auch ein bisschen spannend sein, oder?

 

Klick doch mal vorbei:

"Jakobs Weg" in der neuen Anthologie von Clue Writing!

Mannomann! Sarah und Rahel von Clue Writing haben es diesmal richtig, richtig spannend gemacht bei er Verkündigung der glücklichen Anthologie-Teilnehmer! Und Spannung mag ich nur, wenn ich sie selbst produziere...

 

Dann endlich: das lange ersehnte Video zu Gewinnerverkündung ist online, es werden viele Namen aufgezählt. Meiner nicht. Er kommt einfach nicht! Bis dann bei Minute 5:04 endlich die Durchsage kommt: "Jakobs Weg von Karin Pelka!" Halleluja!

 

Ich freue mich sehr, in die neue Anthologie "Schmerzlos" von Clue Writing in Zusammenarbeit mit dem Verlag 3.0 aufgenommen worden zu sein. Letztes Jahr hatte ich die Ehre, schon eine Geschichte für "Kurz" beizusteuern und mir waren Sarah und Rahel sofort total symphatisch.

 

Eigentlich hatte ich im letzten Jahr ziemlich viel mit meinen eigenen, längeren Projekten zu tun: Die Erstfassung und eine Überarbeitungsrunde für "Scheinschön", die Generalüberholung von und Veröffentlichung von "Geheimnisblind", dann noch "Rosina und die Fee", die ich noch im Dezember veröffenltichen konnte... Da habe ich viele Ausschreibungen an mir vorübergehen lassen. Aber die von Clue Writing? Unmöglich, da wollte ich unbedingt wieder dabei sein!

 

Und es hat geklappt!

 

Schau doch mal bei Clue Writing vorbei: da findet ihr eine Menge Geschichten zum online-Lesen, dazu Geschichten per Podcast auf die Ohren und viele tolle Videos im eigenen Youtube-Channel. Langeweile kommt da auf keinen Fall auf!

"Rosina und die Fee" bei Franzy liest und lebt

4 von 5 Sterne für Rosina

 

Schon wenige Tage, nachdem das Büchlein in Franzys Briefkasten angekommen war, hatte sie es gelesen - und auch gleich eine ausführliche Bewertung formuliert. Das Wechselspiel auf Fantasy und realen Handlungpassagen hat ihr gut gefallen, sie fand das Buch spannend und hat ihm am Ende 4 Sterne geschenkt.

 

Herzlichen Dank an Franzy fürs Lesen, fürs Bewerten und für das Feedback, das mir auch für meine weiteren Bücher weiterhilft!

 

Die vollständige Rezension zu Rosina findet ihr direkt hier.

 

Jetzt wurde ich schon zum zweiten Mal nach einer Fortsetzung für Rosina und die Fee gefragt. Bleibt mir wohl nichts übrig, als eine zu schreiben ... nachdem ich mein Mamut-Projekt fertig habe.

Schaut doch auch mal auf Franzys Blog vorbei: sie hat wahnsinnig viele Bücher gelesen und präsentiert sie sehr appetitlich auf ihrem Blog. Dort zu stöbern macht richtig Spaß, könnte aber auch zum Kauf des einen oder anderen Buches verleiten ... ;-)

 

"Rosina und die Fee" auf Manus Bücherregal

10 von 10 Punkten für Rosina - ich kanns noch gar nicht glauben!

 

Kennt ihr Manus Bücherregal? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt dort vorbeisurfen. Die sympathische Manuela Pfleger liest für ihr Leben gern und teilt ihre Begeisterung für gute Bücher gerne mit euch. Ihren Blog hat sie erst im Dezember ins Leben gerufen, aber schon jetzt gibt es viele Rezensionen und Büchervorstellungen zu entdecken.

 

Weil ich Manuela und ihren jungen Blog so liebenswert finde, freue ich mich ganz besonders, dass ihr mein Buch "Rosina und die Fee" gut gefallen hat. Zwar ist das Schreiben von Geschichten, die wie von zauberhand aus den Fingern fließen, schon eine Tätigkeit, die unblaublich viel zurück gibt, aber erst wenn diese Geschichten auch Lesern ein paar schöne Stunden schenken, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.Schließlich tippt man ja nicht die Nächte durch, um am nächsten Morgen müde zu sein, sondern um andere an der Magie der Geschichten teilhaben zu lassen.

 

Die vollständige Rezension zu Rosina findet ihr direkt hier.

 

Das positive Feedback motiviert mich natürlich, fleißig an meinem nächsten Werk weiter zu werkeln - und genau das mache ich jetzt!

Manus Bücherregal freut sich auch über euren Besuch auf Facebook!