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Umstrukturierung und so ...

Gerade habe ich mich kopfüber in die Überarbeitung meines Romanes gestürzt, da tuts schon weh.

 

Schnell wurde mir klar, dass ich an einigen Stellen noch massiven Verbesserungsbedarf habe. Was ja eigentlich nicht schlecht ist, zumal es mir selbst aufgefallen ist und es auch nicht verwundert, dass ich über zwei Jahre alte Textteile heute anders aufbauen würde. Spricht ja eigentlich dafür, dass ich in der Zwischenzeit viel gelernt habe. Spaß macht so eine Einsicht trotzdem nicht.

 

Und überhaupt: Wie packt man so ein Make-over an?

 

Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass ich ans Eingemachte gehen muss, suchte ich nach Lösungen. Eine bestand darin, erstmal eine Menge Text zu streichen, der meiner Handlung nicht direkt dient und auch den Rest deutlich zu kürzen. Eigentlich dachte ich, das tut richtig weh.

 

Aber je mehr ich weggestrichen habe, desto mehr Last fiel von mir ab. Ca ein Drittel habe ich inwzischen gekürzt und es wird noch mehr fliegen lernen. Die verbleibenden Szenen kann ich dann auf Teufel komm raus überarbeiten und das bestmögliche aus ihnen herausholen. Ganz einfach, eigentlich.

 

Na ja...

 

Jedenfalls habe ich spontan beschlossen, dass es an der Zeit ist, meine Arbeitsweise grundsätzlich zu überdenken. Und dazu habe ich mir Equipment gegönnt, das mir schon vor langer Zeit irgendwie vorgeschwebt ist, für das aber kein Platz war. Oder, um ehrlicher zu sein: das mir selbst viel zu aufwändig für mein Schreiben vorkam. Ich konnte ja auch am Computer Tabellen füllen oder Notizhefte vollkritzeln. Wer braucht da eine riesige Pinnwand zum Plotten? Ne, das war es (oder ich?) mir nicht wert.

 

Jetzt habe ich eine tolle Pinnwand! Ich bin richtig happy damit und ich freue mich schon drauf, mein nächstes Projekt darauf zu planen.

Und zwar so, dass ich nachher nicht wieder im Wald stehe ;-)

 

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Der Beginn einer Mammutaufgabe

Am Anfang stand der große Traum, eines Tages doch noch die Schriftstellerin zu sein, die ich schon so lange werden wollte. Also griff ich eines Tages zu Papier und Stift, später zum Laptop und tat was zu tun war: Ich schrieb mal eben einen Roman.


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Näschenweis ist online!

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Ich bin dann mal umgezogen ...

Überlegt haben wir schon richtig lange, ob wir nicht vielleicht doch aus München wegziehen sollen. Irgendwo hin, wo es weniger voll, weniger laut, weniger teuer ist. Mit weniger Feinstaub und mehr Natur. Irgendwo hin, wo wir richtig Platz für uns haben.

Und eigentlich wollen ja viele gerne raus aus München. Aber jetzt ernsthaft, wer macht das schon wirklich?


Na klar - die Pelkas.

Noch kurz vor dem Sommerurlaub gabs eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Heidelberg, im Urlaub die telefonische Zusage. Und dann ging es rund.

Pläne machen, tausend Dinge organisieren, doch alles hing noch in der Schwebe, bis endlich der Vertrag unterschrieben war. Erst dann konnte alles festgezurrt werden, die alte Wohnung gekündigt, eine neue gesucht, den lieben Kollegen lebwohl gesagt werden.

 

Dieser Sommer war richtig krass und er ist in Windeseile an den Autofenstern vorbeigeflogen.

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Noch 9 mal schlafen!

 

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: die Fahrkarten sind gekauft, die Verbindungen liegen bereit.

 

In 9 Tagen steht die Verleihung des Putlitzerpreises an.

 

 


Vor mir liegt eine laaaange Fahrt von München nach Ludwigslust, wo ich am Nachmittag eintreffen werde. Am Abend dann die Lesung der Siegertexte und die feierliche Verleihung der Preise.

 

Ich bin immer vor solchen Fahrten tierisch aufgeregt - wer weiß, ob der Zug pünktlich ankommt, ob ich den Anschlusszug erwische? Na ja, normalerweise geht ja alles glatt. Aber was, wenn nicht?

 

Und ja, ich bin natürlich auch ein ganz kleines bisschen neugierig, welchen Preis ich mit nach Hause bringen darf...

 

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Mein Roman hat ein Gesicht!

 

 

Diesen Herbst soll mein erster "richtiger" Roman das Licht der Buchhandelswelt erblicken. Viel ist bis dahin noch zu tun und eigentlich wäre das Cover noch gar nicht an der Reihe gewesen.

Aber es hat sich vorgedrängt. Was will man dagegen schon machen ;-)

 

 


Neugierig, was sich hinter diesem Cover verbergen wird?

 

So viel verrate ich schon mal: Es geht um eine ungewöhnliche Liebe, um schönen Schein und unser liebenswertes Land, in dem nicht immer alles so ist, wie es scheint. Seine Bewohner in Gut und Böse trennen? Unmöglich. Menschen haben viele Facetten, schlagen sich mit persönlichen Dämonen herum und tun oft in bester Absicht die dümmsten Dinge ... und am Ende wollen wir doch alle nur eins: Leben und lieben, so wie wir sind.

 

Das wird eine spannende, vielschichtige Reise!

 

Jetzt dieses Bild vor Augen zu haben, macht es für mich gleich um einiges greifbarer, dass aus dem vielen, vielen Text eines Tages ein richtiges Buch werden wird. Bisher war das doch eher eine abstrakte Vorstellung. Mich motiviert dieses Bild sehr, mein Bestes zu geben um dem Cover inhaltlich auch gerecht zu werden.

 

Ich bin gespannt, wie ihr das Buch finden werdet!

 

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"Heimchen am Schwert" auf der Shortlist!

 

 

Unglaublich, aber wahr: Die Anthologie, die meine Geschichte "Die geraubten Lilien" enthält, könnte den Deutschen Phantastikpreis gewinnen.
Wer mag, kann mit abstimmen und Karten für die Phantastika im September gewinnen!


Dass die bisher nur als eBook erschienene Anthologie "Heimchen am Schwert" vom Verlag ohne Ohren auf die Shortlist des Deuschen Phantastik-Preises gekommen ist, fühlt sich schon fast an, wie ein Ritterschlag.

 

Dabei ist ja nur eine Geschichte darin von mir. Aber ich freue mich riesig, über diese phänomenale Platzierung!

 

Bis zum 15. Juni haben Phantastik-Begeisterte noch Gelegenheit, sich an der Abstimmung zu beteiligen und so ihrem Favoriten zum begehrten Phantastik-Preis in einer der vielen Kategorien zu verhelfen.

 

Nebenbei: es gibt 5 x 2 Karten für die Phantsatika zu gewinnen, die am 2. und 3. September in Oberhausen stattfindet - und einen großartigen Rahmen für die Preisverleihung gibt.

 

Mitmachen lohnt sich also!

 

Hier gehts direkt zur Abstimmung.

 

Unschlüssig, welches Buch einen Preis verdient? Dann geht es hier entlang zur Vorstellung der Nominierten.

 

Aber das Beste habe ich für den Schluss aufgehoben: "Heimchen am Schwert", die Antholgoie, die mit wehrhaften, phantastischen Frauen aller Art aufwartet, wird es bis zum Herbst auch als Printausgabe geben.

 

Dann kann ich endlich meinen Pappkameraden vom Bücherregal nehmen und ein richtiges Buch darauf stellen ;-) Irgendwie bin ich immer noch ein großer Freund "echter" Bücher, da bin ich einfach altmodisch...

 

Mehr Infos zur Anthologie bei den Kurzgeschichten.

 

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Geschichten schreiben kann ja jeder! - Heute binde ich mal eine

Was macht man, wenn man unbedingt ganz dringend das ultimativen Geburtstagsgeschenk für einen besonderen Menschen braucht - und der wünscht sich einen schnöden Pfannenwender?

 

Na ja, man kauft den Pfannenwender. Und wenn man nebenbei noch etwas Fantasie mitbringt, entsteht auch schnell eine passende Geschichte rund um dieses magische Kücheninstrument.

 

Und dann? Na: ausdrucken und losbasteln!

 

 


Versuch und Irrtum ...

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Putlitz ruft!

 

Na, schon mal einen Anruf von Karen Lark persönlich bekommen?

Und vielleicht noch einen, in dem sie dich einläd, zur Preisverleihung des legendären Putlitzer Preises der 42er-Autoren zu kommen?

 

 


Als ich den abendlichen Anruf einer unbekannten Nummer vom anderen Ende des schönen Allemanie entgegennahm, war ich erst überrascht, dann ungläbig, dann einfach nur glücklich.

 

Mein Text "Für immer Julia" hat es unter die ersten drei Plätze geschafft und es ist mir eine große Ehre, zur Verleihung, bei der die Reihenfolge der Sieger bekanntgegeben wird, live und in Farbe anwesend zu sein.

 

Am 10. Juni ist es soweit und ich freue mich sehr, den kleinen Ort Putlitz in Brandenburg und die 42er-Autoren kennenzulernen. Und natürlich bin ich auch gespannt, welchen Platz meine Geschichte ergattert hat - eins, zwei oder drei?

 

Mitfiebern und Daumendrücken sind ausdrücklich erwünscht ;-)

 

Aber weißt du was? Ich bin einfach happy, rundum glücklich dankbar um diese tolle Gelegenheit neue Menschen und Orte kennenzulernen.

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Jetzt: Autorenwoche bei Manu´s Bücherregal

Diese Woche wird mir dir große Ehre zuteil, auf Manu´s Bücherregal bei der allerersten Autorenwoche vorgestellt zu werden. Ich freue mich riesig darüber und hatte viel Spaß daran, Manuelas Fragen zu beantworten. Auch, wenn ich mir teilweise schon ganz schon Gedanken machen musste.

 

Zum Beispiel bei der Frage: Was ist dein Lebensmotto? Habe ich sowas überhaupt? Sollte ich eines haben?

 

Heute gibt es nun die ersten beiden Fragen und natürlich meine Antworten auf Manus Blog und auf ihrer Facebookseite online. Bis zum 5. Februar folgen jeden Tag zwei neue Interview-Häppchen und zum Schluss wartet ein Gewinnspiel auf alle, die gerne mitmachen wollen.

 

Was es zu gewinnen gibt und wie man mitmachen kann?

Einfach fleißig Autorenwoche gucken! Soll ja auch ein bisschen spannend sein, oder?

 

Klick doch mal vorbei:

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"Jakobs Weg" in der neuen Anthologie von Clue Writing!

Mannomann! Sarah und Rahel von Clue Writing haben es diesmal richtig, richtig spannend gemacht bei er Verkündigung der glücklichen Anthologie-Teilnehmer! Und Spannung mag ich nur, wenn ich sie selbst produziere...

 

Dann endlich: das lange ersehnte Video zu Gewinnerverkündung ist online, es werden viele Namen aufgezählt. Meiner nicht. Er kommt einfach nicht! Bis dann bei Minute 5:04 endlich die Durchsage kommt: "Jakobs Weg von Karin Pelka!" Halleluja!

 

Ich freue mich sehr, in die neue Anthologie "Schmerzlos" von Clue Writing in Zusammenarbeit mit dem Verlag 3.0 aufgenommen worden zu sein. Letztes Jahr hatte ich die Ehre, schon eine Geschichte für "Kurz" beizusteuern und mir waren Sarah und Rahel sofort total symphatisch.

 

Eigentlich hatte ich im letzten Jahr ziemlich viel mit meinen eigenen, längeren Projekten zu tun: Die Erstfassung und eine Überarbeitungsrunde für "Scheinschön", die Generalüberholung von und Veröffentlichung von "Geheimnisblind", dann noch "Rosina und die Fee", die ich noch im Dezember veröffenltichen konnte... Da habe ich viele Ausschreibungen an mir vorübergehen lassen. Aber die von Clue Writing? Unmöglich, da wollte ich unbedingt wieder dabei sein!

 

Und es hat geklappt!

 

Schau doch mal bei Clue Writing vorbei: da findet ihr eine Menge Geschichten zum online-Lesen, dazu Geschichten per Podcast auf die Ohren und viele tolle Videos im eigenen Youtube-Channel. Langeweile kommt da auf keinen Fall auf!

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Nebenbei werde ich langsam noch Portrait-Profi

Die nächste Privat-Lesung von Sabine Siebert und mir steht an und diesmal habe ich mir für die Einladung etwas Besonderes einfallen lassen:

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"Rosina und die Fee" bei Franzy liest und lebt

4 von 5 Sterne für Rosina

 

Schon wenige Tage, nachdem das Büchlein in Franzys Briefkasten angekommen war, hatte sie es gelesen - und auch gleich eine ausführliche Bewertung formuliert. Das Wechselspiel auf Fantasy und realen Handlungpassagen hat ihr gut gefallen, sie fand das Buch spannend und hat ihm am Ende 4 Sterne geschenkt.

 

Herzlichen Dank an Franzy fürs Lesen, fürs Bewerten und für das Feedback, das mir auch für meine weiteren Bücher weiterhilft!

 

Die vollständige Rezension zu Rosina findet ihr direkt hier.

 

Jetzt wurde ich schon zum zweiten Mal nach einer Fortsetzung für Rosina und die Fee gefragt. Bleibt mir wohl nichts übrig, als eine zu schreiben ... nachdem ich mein Mamut-Projekt fertig habe.

Schaut doch auch mal auf Franzys Blog vorbei: sie hat wahnsinnig viele Bücher gelesen und präsentiert sie sehr appetitlich auf ihrem Blog. Dort zu stöbern macht richtig Spaß, könnte aber auch zum Kauf des einen oder anderen Buches verleiten ... ;-)

 

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"Rosina und die Fee" auf Manus Bücherregal

10 von 10 Punkten für Rosina - ich kanns noch gar nicht glauben!

 

Kennt ihr Manus Bücherregal? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt dort vorbeisurfen. Die sympathische Manuela Pfleger liest für ihr Leben gern und teilt ihre Begeisterung für gute Bücher gerne mit euch. Ihren Blog hat sie erst im Dezember ins Leben gerufen, aber schon jetzt gibt es viele Rezensionen und Büchervorstellungen zu entdecken.

 

Weil ich Manuela und ihren jungen Blog so liebenswert finde, freue ich mich ganz besonders, dass ihr mein Buch "Rosina und die Fee" gut gefallen hat. Zwar ist das Schreiben von Geschichten, die wie von zauberhand aus den Fingern fließen, schon eine Tätigkeit, die unblaublich viel zurück gibt, aber erst wenn diese Geschichten auch Lesern ein paar schöne Stunden schenken, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.Schließlich tippt man ja nicht die Nächte durch, um am nächsten Morgen müde zu sein, sondern um andere an der Magie der Geschichten teilhaben zu lassen.

 

Die vollständige Rezension zu Rosina findet ihr direkt hier.

 

Das positive Feedback motiviert mich natürlich, fleißig an meinem nächsten Werk weiter zu werkeln - und genau das mache ich jetzt!

Manus Bücherregal freut sich auch über euren Besuch auf Facebook!

 

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"Scheinschön" sagt Hallo!

Es ist soweit. Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, aber ich habe die Ferien genutzt und mir für meinen ersten richtigen Roman etwas einfallen lassen. Natürlich ist es nicht bei Überlegungen geblieben, sondern ich habe mich tatkräftig ans Gestalten gemacht.

 

An "Scheinschön" arbeite ich schon seit über einem Jahr - mit langen Ruhepausen für den Text, in denen ich mich anderen Projekten gewidmet habe. Doch nun ist es soweit, dass ich Teile meiner Arbeit am Roman, die Hintertgründe, Recherchen und erste Einblicke in meine Figuren mit euch teilen möchte. Und zwar auf einem eigenen Blog.

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Geschichten-Magie Teil I - Textbeitrag

Eigentlich wusste ich immer, dass ich Geschichten erzählen will - sie kamen schließlich zu mir und es fühlte sich richtig an, sie niederzuschreiben. Aber manchmal kommen mir noch immer Zweifel, ob es nicht besser wäre, fest in der Realität zu leben. Ob ich nicht flüchte, wenn ich schreibe und ob lesen nicht auch eine Flucht ist, eine Möglichkeit zu träumen, statt sich den Dingen zu stellen, wie sie sind.


Mit solchen Argumenten kann man sich brav im Funktionieren halten. Kein Problem. Aber ohne Geschichten zu erzählen, ohne welche zu hören oder zu lesen, ist die ganze Realität für die Katz. Warum?

 

Genau das habe ich für mich ergründet und ich teile es gerne mit euch.

 

Im ersten Teil gebe ich einen Überblick über die Vielschichtigkeit des Lebens und die damit verbundenen Geschichten. Weitere Teile folgen und sollen in eine Beschreibung meiner persönlichen Herangehensweise beim Geschichtenerzählen münden.

 

Also viel Spaß auf der Entdeckungsreise!

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Nach der Veröffentlichung ist vor der Veröffentlichung

 

 

Hat hier jemand was von besinnlicher Adventszeit gesagt? Ich habe jedenfalls fleißig die Grafik-Keule geschwungen und mal eben ein Lesezeichen designt. Schließlich sollen viele, viele Leser von Rosina und der Fee erfahren. Heute habe ich die fertigen Druckwerke abgeholt und bin total glücklich damit.

Jetzt muss sie nur noch jemand unters Volk bringen. Schätze, das werde dann wohl ich sein ...

 

 Aber es gibt noch mehr News!


"Scheinschön"

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Geheimnisblind, die zweite

Das ist mal eine gute Nachricht, die mich mittem im Bayerischen Wald beim Urlauben überrascht!

 

Zeit, ein Fläschchen Wein zu köpfen ...

 

 


Neuauflage mit modernisiertem Coverbild!

 

Nicht mehr lange, dann wird geheimnisblind im neuen Gewand erhältlich sein.

 

Der Inhalt hat sich nicht verändert, doch weil der erste Eindruck zählt und das Cover im Online-Handel gerade im Briefmarkenformat seine Wirkung entfalten soll, habe ich mich für ein Make-over entschieden.

 

Was meint ihr?


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Geistersommer - eine Kurzgeschichte

Im Sommer, als ich fünfzehn war, lebte ich beinahe unsichtbar unterm Dach. Die Hitze staute sich zwischen den schrägen Wänden, durch die offenen Dachfenster strömte die von den Ziegeln aufgeheizte Luft.

 

Es war der Sommer, in dem meine Mutter mehr Geister sah, als sonst. Überall entdeckte sie Spuren unheimlicher Begebenheiten: Im Treppenhaus tauchte Moos auf, in der Telefonleitung ein Knacken, im Auto Abhörwanzen.


 Von Geistergespinsten umgeben vergaß sie das Backpulver für den Kuchenteig und kochte die Nudeln ohne Salz. Als die Kaffeelöffel verschwanden, musste ich sie im Garten vergraben haben, ganz sicher. Sie hatte mir die Mutterschaft gekündigt.

 

Die tattrige Tante des Vaters huschte tagsüber mit wehendem Nachtgewand durchs Haus, verschüttete den Inhalt des Nachttopfs auf der Treppe oder schlich zu den Hühnern, mit denen sie über Dinge sprach, die nur das Federvieh verstand.

 

Der Vater bemühte sich, dem Spuk Einhalt zu gebieten. Er vertrieb alle Geister mit Gebrüll.

 

Im Juni bekam er zum Geburtstag ein Magengeschwür.

 

Ich übte mich in der Kunst des Unsichtbarmachens. So lange ich unsichtbar blieb, meine Probleme selbst löste und niemandes Ansichten infrage stellte, ging es mir gut.

 

Die Schule meisterte ich von Klasse zu Klasse, indem ich den Arm unten behielt und möglichst selten aufsah. Nur im Sport half mir das nichts: Am Ende merkte die Lehrerin immer, dass ich in keine Mannschaft gewählt worden war.

 

Nachmittags stob ich mit dem Fahrrad davon. Mais-Äcker und Wiesen flogen vorbei, Waldflecken und trockene Gräben. Staub und Kiesel spritzten auf, Fliegen klatschten mir ins Gesicht. Wenn die Beine zitterten, sprang ich ab, schob das Rad quer über Weizenstoppel, suchte einen kühlen Platz am Waldrand.

 

Manchmal kam Max mit, der Hund.

 

Die Geister blieben zuhause.

 

Dort, wo mich niemand hörte, niemand sah, dort, wo die Autobahn wie Meeresrauschen klang, von Weitem die Schlote der Fabrik herüberschauten, fand mich das Gefühl, nicht allein zu sein.

 

Draußen kamen tausend Geschichten zu mir, von Hoffnung und Trauer und Liebe. Ich sah und erlebte so vieles, und es nahm mich mit.

 

Wenn er dabei war, erzählte ich Max, dem Hund, was geschah. Er grub derweil nach Mäusen.

 

Zum Abendessen kam ich nachhause, machte mich kurz sichtbar, damit es keinen Ärger gab, aß still und schnell. Dann huschte ich unters Dach in mein Zimmer.

 

Unter mir dröhnten die Stimmen der Eltern, wenn sie zu Bett gingen. Während die Mutter Geister beschrieb, die der Vater brüllend verscheuchte, lag ich wach und versuchte zu lesen. Mädchengeschichten von Ponyhöfen, „Ein Herz für Tiere“. Manchmal weinte ich auch.

 

Gelegentlich aber flogen die Geister aus. Die Tante des Vaters zum Blaubeerenpflücken, die Eltern aufs Feld. Das war meine Gelegenheit, zuhause zu sein.

 

Eines Tages tappte ich in die Küche, die zugleich das Wohn- und Arbeitszimmer war. Im oberen Schreibtischfach roch es nach Leder und Bleistiftminen, im unteren Fach nach altem Papier.

 

Ich zog Fototaschen mit vergilbten Abzügen heraus. Darauf undeutlich Leute, die ich nicht kannte. Lehrbücher über Landwirtschaft und alte Unterlagen. Der Rechenschieber meines Vaters, den ich nie verstand.

 

Aber hinter all dem, an der Rückwand des Schreibtisches lag ein Schatz. Ein Stapel Bücher.

 

Das Taschenbuch mit dem roten Einband zog mich an. Die Seiten schon mehr braun als beige, der Buchdeckel zerschunden. Auf dem Bild eine selbstbewusste Frau mit Sonnenbrille, an ein Auto gelehnt, dahinter Wüste. „Schatten auf dem Weg.“ Ein Krimi.

 

Eilig verstaute ich alles, schloss den Schreibtisch und machte mich mit dem roten Buch unsichtbar. Ich las es in einer Nacht.

 

Im Morgengrauen wusste ich es: Ich wollte schreiben, musste schreiben. Jetzt, wo ich ahnte, dass mehr möglich war, als Mädchengeschichten von Ponyhöfen. Dass düstere Geschichten, Tod und Verzweiflung und verrückte Ideen zwischen Buchdeckel gedruckt wurden. Wie sollte ich keine Geschichten schreiben - sie retteten mir so lang schon das Leben.

 

In der Hitze des Sommers, die sich unter dem Dach staute, nahm ich den Deckel von Vaters alter Schreibmaschine. Ich spannte Papier ein und klopfte mit zwei Fingern auf die Tasten, dass die Typen sprangen. Es klackerte, klingelte, ratschte und mir taten die Finger weh.

 

Ich hätte die elektrische Maschine benutzen können, die ich für den Textverarbeitungsunterricht bekommen hatte, doch der Geist der Mechanik behagte mir mehr.

 

Aufs Papier flog eine Geschichte, die im heißen Dschungel Südamerikas spielte, zur Zeit der spanischen Eroberung. Eine Geschichte von Blutopfern, Ungerechtigkeit und Verrat. Drei Seiten nur. Oder fünf. Ein paar Stunden Flucht für mich. Und das Glück, der Fantasie eine Form zu verleihen, die mich so reich beschenkte. Ich war es ihr schuldig und ich liebte sie.

 

Das sichtbare Ergebnis hatte auch einen praktischen Nutzen: Als der Textverarbeitungslehrer auftrug, irgendetwas eine Seite lang abzutippen, gab ich ihm einfach ein Blatt aus der Geschichte. Wenn es um Hausaufgaben ging, tat ich gewöhnlich auch, als wäre ich nicht da.

 

Der Lehrer, markierte Tippfehler, fragte mich beim Zurückgeben, ob ich das selbst geschrieben hätte. Ich nickte. Er lobte mich dafür.

 

Ich war erleichtert, dass er meinen eigenen Text als Hausaufgabe akzeptierte. Doch für einen winzigen Moment freute ich mich auch, nicht ganz unsichtbar zu sein.

 

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Rosina und die Fee - veröffentlicht!

 

 

 

Nach vielen Korrektur-Durchläufen, einem Formatierungsmarathon und viel Design-Geklicke ist es geschafft: der finale Freigabebutton ist gedrückt.

 

 


Nach vielen Korrektur-Durchläufen, einem Formatierungsmarathon und viel Design-Geklicke ist es geschafft: der finale Freigabebutton ist gedrückt.

 

Sowohl die Printausgabe über BoD als auch das eBook über die Tolino-Vertriebspartner und Amazon werden in den nächsten Tagen in allen Online-Shops des Landes erhältlich sein.

 

Vielleicht sucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk?

 

Nähere Infos und Leseproben unter Rosina und die Fee!

 

Ich bin jedenfalls sehr glücklich, dass es geschafft ist und freue mich über neugierige Leser!

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Guten Morgen, München!

Die Isar erwacht, umhüllt vom Nebel. Aus dem Dunkel dringt das Knirschen rascher Schritte, ein einsamer Jogger läuft ins Licht. Fahrradscheinwerfer tasten durchs Gestrüpp, die Brückenbeleuchtung leiht dem Dunst ihr gelbes Licht.

 

Auf den Straßen die ersten Autos, Fußgänger sind unterwegs. Einzeln, schweigend.

Der Morgen in der Stadt hat einen besonderen Zauber.

 

 


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Rosina fast flügge!

Der letzte große Korrektur-Durchlauf ist geschafft. Jetzt liegt der Text nochmal für ca zwei Wochen, in denen mein Gedächtnis das meiste vergisst, und dann kommt die letzte Runde.

 

Ich bin schon sehr gespannt, wie euch meine neue Geschichte gefällt!

 

 


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Wir brauchen eine Leitkultur?

Mal ehrlich - brauchen wir eine Leitkultur?

 

Und wenn ja - welchem Hammel sollen wir folgen?


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Fensterln für Profis!

Manchmal ist es wirklich ein Graus mit der Arbeit - allein das Zuschauen!

Live aus dem beschaulichen Untergiesing berichtet ...


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Lese-Häppchen gehen online

Die Autorin ist auf der Suche nach einer geeigneten Ausdrucksform - die Website ist im Wandel.

 

Für superkurze Texte und Geistesblitze gibt es nun die Kategorie "Lese-Häppchen" online.

 

Wohl bekomms!

 


Manche Ideen sind zwar spitze - aber für eine Geschichte viel zu klein.

 

Diese Geistesblitze möchte ich künfig im Micro-Format zu Papier bringen und unter der neuen Rubrik sowie in meinem Facebook-Profil online kredenzen.

 

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So schlimm, alles so schlimm!

Der Weltuntergang naht, das Abendland in Schutt und Asche -

 

da wird man doch mal jammern dürfen!

 

 


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Das zweite Gesicht für Rosina

 

 

So, neues Cover, neues Glück!

 

 


Irgendwie war ich mit dem vorherigen Ergebnis noch nicht zufrieden. Es ging zwar schon in die richtige Richtung, aber das reicht bekanntermaßen nicht. Das Cover ist schließlich das Gesicht eines Buches.

 

Also habe ich nochmal fleißig Blumen ins Wasser getunkt, geschüttelt und gerührt, ein paar hundert Fotos gemacht und tada: das ist mein Favorit!

 

Mir gefällt es super, jetzt muss nur noch der Inhalt mitspielen... das Überarbeiten gestaltet sich mal wieder zäher als gedacht.

 

Aber eins steht fest: spätestens zu Weihnachten ist das Buch bereit, unter vielen, vielen Tannenbäumen auf Entdecker zu warten.

 

Mehr zu Rosina, der Cover-Entstehung und eine Leseprobe?

Hier entlang!

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Lesung am 6. Oktober in Altomünster

 

Das betreute Wohnen in Altomünster ist erneut unser Gastgeber. Sabine Siebert und ich freuen uns auf eine weitere Lesung dort!

 

 


Nach der schönen Lesung im letzten Jahr freuen wir uns, wieder im Betreuten Wohnen in Altomünster zu lesen.

 

Zu der Lesung herzlich eingeladen sind nicht nur die Bewohner und Bewohnerinnen des Betreuten Wohnens und der neugierige Kater, sondern jeder, der Lust und Zeit hat!

 

Ich freue mich schon sehr auf die Lesung, auch wenn ich vorher sicher wieder unglaublich nervös sein werde ...

 

Und hier die harten Fakten:

 

AWO 
Betreutes Wohnen
Bahnhofstr. 20+22
85250 Altomünster
Beginn: 16:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
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Rosina nimmt Gestalt an!

Hier ein erster Blick auf das -  mögliche - Cover von "Rosina und die Fee". Wenn alles gut geht, wird der kleine Roman bis Ende September, Anfang Oktober am Start sein.

 

 


Natürlich geht es hier um eine Fee, um drei Wünsche und um eine Frau, die eigentlich wunschlos glücklich sein dürfte, aber unglücklich ist.

 

Ein perfektes Zusammentreffen der Umstände? Nicht ganz. Denn die Fee belauert Rosina, nötigt sie, ihr ihre Wünsche zu bringen. 

Rosina ist hin und her gerissen: Soll sie auf einfach Weise ihre Wünsche zu erfüllen versuchen oder laufen, so schnell sie kann?

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"Staub-Ex 2.0" ist in der Anthologie!

Gute Nachrichten: Mein Beitrag zum Fränkischen Kurzgeschichtenpreis, ausgelobt von der Coburger Autoren-Gruppe "Schreibsand" in Zusammenarbeit mit dem Iatros-Verlag, darf in die diesjährige Anthologie.


 

 

"Staub-Ex 2.0" ist eine amüsante, kurzweilige Geschichte.

 

Der Held der Geschichte leidet unter dem Putzwahn seiner Frau. Er verliert sie zunehmend an Staubwedel und Putzlappen und sucht nach einer Möglichkeit, ihr zu helfen. Statt ihr jedoch bei der Hausarbeit zu helfen, hat er eine viel bessere Idee: er verbarrikadiert sich in der Werkstatt und beginnt an einem Wundergerät zu tüfteln... ob das funktioniert? Und wenn ja, wird es die Liebe der beiden retten?

 

Link zum Buch bei Amazon - oder einfach aufs Foto oben klicken!

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