Hier ist es, ganz frisch aus der Taufe gehoben:

Das voraussichtliche Cover meines neuen Romans!

 

Nach einigen gravierenden Veränderungen in meinem Leben und am Manuskript steht nun der Titel, das Cover und das Veröffentichungsziel fest.

 

Spätestens im Juni 2018 soll "reine Herzen lieben nicht" als eBook und Softcover erhältlich sein. Damit geht mein erster vollwertiger Roman mit rund 400 Leseseiten an den Start.


Lieben und lieben lassen

Es ist noch nicht annähernd hell draußen, als mein Mann sein Pausenbrot in den Rucksack packt und mir etwas erzählt. Etwas, das mein Herz auf eine Weise ins Klopfen bringt, die ich beinahe vergessen hatte. Weil wir eben schon so lange zusammen sind, die Vergangenheit weit zurückliegt. Er hat mich daran erinnert, dass Liebe nicht gleich Liebe ist. Nicht an diesem 12. Januar im Jahre 2018 um 6:34 mitteleuropäischer Winterzeit, nicht in diesem Land. Er hat mir vom Onkel eines Kollegen erzählt.

 

Die letzten fast neun Jahre, die ich an seiner Seite leben durfte, haben mich fühlen lassen, wie wunderbar weltoffen und tolerant Menschen miteinander umgehen können. Ich durfte einfach eine Frau von vielen sein, die ihren Alltagsangelegenheiten nachgeht. Wir wollten zusammenziehen - die Immobilienmaklerin fand uns symphytisch, wollte nur die letzten drei Gehaltszettel sehen und Schwupps: Wir zogen zusammen.

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Hass macht hässlich

Und er macht hässliche Sachen
 - mit denen, die er trifft.

 

 

Ich habe Glück. Man sieht mir meine europäische Abkunft an, ich spreche meistens super Deutsch, auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass mein Humor manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, und dass ich eine Frau bin, damit können die meisten meiner Artgenossen gut umgehen. In der Regel bin ich auch nett zu meinem Mitmenschen, ich bemühe mich, niemanden allzu grob auf den Schlips zu treten und lasse sogar gewohnheitsmäßige Kassendrängler vor, weil ich die Ellenbogen lieber nicht in den Rippen habe.

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Das Spannungsfeld und der Ruf, eine Geschichte zu erzählen

Zu zählen, wie viele Geschichten bis jetzt geschrieben worden sind, ist sicherlich eine Lebensaufgabe. Immer wieder erscheinen neue Romane, Kurzgeschichten, Reportagen, die echte Geschichten nacherzählen und es ist kein Ende in Sicht.

 

Und jetzt soll es also noch eine weitere Geschichte geben. Natürlich hätte ich mir jedes beliebige Thema herausgreifen können, eine Anekdote, eine erlebte Begebenheit, die sich verfremden lässt, ein fertiges Erzählmuster mit neuen Figuren und Räumen beleben. Aber bei mir ist das so: Am Anfang steht nicht der Plan, sondern ein Gefühl.

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Ein eskalierter Zusammenstoß und unerwartEin eskalierter Zusammenstoß und unerwartete Shopping-Beute

Es trug sich an einem Tag zu, der hätte sein können, wie jeder andere. Noch am Vormittag gab es bei der Arbeit keine Zwischenfälle, alles folgte der Routine. Die Mittagszeit näherte sich, ich beschloss, wie oft in meiner Pause, einen Bummel durch die Läden der Münchner Innenstadt zu unternehmen.

 

Was nicht ganz ungefährlich ist, denn die Verlockung Geld auszugeben, ist groß, wenn man die vielen Auslagen betrachtet. Verheißungsvoll liegen druckfrische Bücher aufgestapelt, immer neue Kleidung tragen die Schaufensterpuppen und ständig gibt es Schnäppchen, bei denen man nur mit Mühe mit leeren Händen aus dem Laden kommt.

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