Hier ist es, ganz frisch aus der Taufe gehoben:

Das voraussichtliche Cover meines neuen Romans!

 

Er wird im Herbst 2017 erscheinen und ich freue mich schon sehr darauf, nach vielen, vielen Stunden des Überlegens, Ausprobierens, Schreibens, Löschens und Neuschreibens dann endlich das fertige Buch in Händen halten zu können.


Hier entsteht gerade eine neue Seite für euch.

 

Sie wird euch mein neues Buch-Projekt vorstellen und euch einen Einblick in meine Arbeit, die Hintergründe und in meine Sichtweisen bieten. Ihr könnt entweder hier gelegentlich vorbei surfen, um auf dem Laufenden zu bleiben - oder ihr aboniert den Blog neuen scheinschön-Blog. Am liebsten: beides ;-)

scheinschön

Hass macht hässlich (Do, 19 Jan 2017)

Und er macht hässliche Sachen  - mit denen, die er trifft. Ich habe Glück. Man sieht mir meine europäische Abkunft an, ich spreche meistens super Deutsch, auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass mein Humor manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, und dass ich eine Frau bin, damit können die meisten meiner Artgenossen gut umgehen. In der Regel bin ich auch nett zu meinem Mitmenschen, ich bemühe mich, niemanden allzu grob auf den Schlips zu treten und lasse sogar gewohnheitsmäßige Kassendrängler vor, weil ich die Ellenbogen lieber nicht in den Rippen habe. Eigentlich sollte ich zum Thema Hass nichts sagen können, außer: Das finde ich blöd. Weiterlesen »
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Ein eskalierter Zusammenstoß und unerwartete Shopping-Beute (Sa, 07 Jan 2017)

Es trug sich an einem Tag zu, der hätte sein können, wie jeder andere. Noch am Vormittag gab es bei der Arbeit keine Zwischenfälle, alles folgte der Routine. Die Mittagszeit näherte sich, ich beschloss, wie oft in meiner Pause, einen Bummel durch die Läden der Münchner Innenstadt zu unternehmen.
Was nicht ganz ungefährlich ist, denn die Verlockung Geld auszugeben, ist groß, wenn man die vielen Auslagen betrachtet. Verheißungsvoll liegen druckfrische Bücher aufgestapelt, immer neue Kleidung tragen die Schaufensterpuppen und ständig gibt es Schnäppchen, bei denen man nur mit Mühe mit leeren Händen aus dem Laden kommt. Weil Geld ja nicht vom Himmel fällt und weil ich schon lange nicht mehr in dem betreffenden Geschäft war, schlenderte ich zur Sonnenstraße und bog in den second-hand-Laden für Kleidung ein. In diesem Fall bedeutet second-hand allerdings nicht, dass die Mehrzahl der angebotenen Artikel vorher von anderen Leuten getragen wurden. In der Regel hängt hier Neuware, die andere Läden nach dem Schlussverkauf noch übrig hatten. Ich freute mich also, einem bunten Stil-, Farben-, und Material-Gemisch zu begegnen, Oma-Blusen neben ultraengen Skinny-Jeans für Teenager zu finden, bunte Walle-Shirts bei cleanem Business-Chic. Ebenso vielfältig wie das Angebot, setzt sich die Kundschaft zusammen. Doch die meisten vereint, dass sie ihr Geld nicht gedankenlos unters Volk werfen können. Die Münchner Schickeria trifft sich hier nicht. Also rein in den Laden, die Kleiderständer mit meiner Konfektionsgröße angesteuert. Mal sehen, ob ich diesmal etwas finden würde, das mir gefällt. Denn fündig zu werden, ist hier reine Glückssache. Weiterlesen »
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Das Spannungsfeld und der Ruf, eine Geschichte zu erzählen (Fr, 06 Jan 2017)

Zu zählen, wie viele Geschichten bis jetzt geschrieben worden sind, ist sicherlich eine Lebensaufgabe. Immer wieder erscheinen neue Romane, Kurzgeschichten, Reportagen, die echte Geschichten nacherzählen und es ist kein Ende in Sicht. Und jetzt soll es also noch eine weitere Geschichte geben. Natürlich hätte ich mir jedes beliebige Thema herausgreifen können, eine Anekdote, eine erlebte Begebenheit, die sich verfremden lässt, ein fertiges Erzählmuster mit neuen Figuren und Räumen beleben. Aber bei mir ist das so: Am Anfang steht nicht der Plan, sondern ein Gefühl. Im Fall von "scheinschön" ist sicherlich nachvollziehbar, wie ich dazu kam, einen Roman vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise zu schreiben. Die Tagesnachrichten überschlugen sich im Herbst 2015 mit immer neuen Meldungen über ankommende Flüchtlinge, die ihnen entgegengebrachte Hilfsbereitschaft - und die offene Ablehnung, die Asylsuchenden und bald auch Helfern entgegenschlug. Weiterlesen »
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